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Diese Fehler beim Goldkauf sollte man vermeiden

Gold als Geldanlage ist eine sinnvolle Möglichkeit, das Verlustrisiko zu streuen und das Vermögen gegen Krisen und Inflation abzusichern. In Edelmetall zu investieren, ist daher für jeden Anleger sinnvoll. Vor dem Kauf sollte man sich allerdings gut informieren, denn es gibt einige Fehler beim Goldkauf, die man unbedingt vermeiden sollte.

Fehler 1: Bei unseriösen Händlern kaufen

Der wohl schwerwiegendste Fehler beim Goldkauf ist es, wenn sich der Anleger schlechte Ware von unseriösen Händlern aufdrängen lässt. Im schlimmsten Fall kauft er dann wertloses Falschgold oder minderwertige Legierungen. Zu günstige Preise sollten den Anleger stutzig machen. Gold hat einen Wert, der regelmäßig steigt und sinkt. Ein seriöser Händler wird Edelmetalle nicht unter Kurswert verkaufen, da er sonst Verluste macht. Vor dem Kauf sollte der Anleger daher auf jeden Fall Preise vergleichen. Angebote, die deutlich unter dem aktuellen Kurs liegen, sollte man von vorneherein ausschließen. Ebenso sollte der Anleger darauf achten, dass er nur Goldbarren mit einem Feingehalt von 99,99 Prozent kauft.

Fehler 2: Ohne Vorkenntnisse Gold kaufen

Der Goldpreis ist unberechenbar. Obwohl es immer Tendenzen gibt, können nicht einmal Experten mit Sicherheit sagen, ob der Kurs in der nächsten Zeit steigen oder fallen wird. Private Anleger sollten sich davon nicht beirren und Geduld walten lassen. Das regelmäßige Vergleichen der Kurse kann am Ende viel Geld wert sein.

Fehler 3: Sammler- statt Anlagemünzen kaufen

Beim Kauf von Goldmünzen als Investition ist es entscheidend, nur Anlagemünzen zu verkaufen. Sammlermünzen haben oft einen historischen Wert, den der Käufer mitbezahlen muss. Beim Weiterverkauf ist es jedoch nicht garantiert, dass er diesen Betrag wieder erwirtschaften kann. Bei Anlagemünzen hingegen wird nur der reine Edelmetallwert gehandelt. Typische Anlagemünzen sind beispielsweise:

Fehler 4: Falsche Stückelung

Generell ist es empfehlenswert, eher zu einer größeren Stückelung der Anlage zu tendieren. Je kleiner der Barren, desto größer ist nämlich der Aufpreis, den der Käufer bezahlen muss. Das liegt an den Herstellungskosten. Wer zum Beispiel einen 100 Gramm Barren kauft, wird weniger bezahlen, als ein Anleger, der zwei 50 Gramm Barren kauft. Möchte man langfristig in Edelmetall investieren, macht es Sinn, immer wieder eine etwas größere Menge zu kaufen. Zu viel sollte auf einen Schlag aber auch nicht investiert werden, denn es ist ärgerlich, wenn anschließend der Kurs stark sinkt.

Fehler 5: Zu viel Gold kaufen

Ein weiterer Fehler beim Goldkauf ist es, zu viel des gelben Edelmetalls zu kaufen. Um das Risiko zu streuen, macht es Sinn, neben Gold auch andere Edelmetalle wie Silber, Platin oder Palladium zu kaufen. Außerdem sollte man nur maximal zehn Prozent seines Vermögens in Edelmetalle investieren. Sie generieren nämlich, im Gegensatz zu Aktien und anderen Anlagemöglichkeiten, keine laufenden Gewinne.