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Gold als Inflationsschutz - so schützt Gold das Vermögen vor Inflation

Gold als Inflationsschutz

Gold ist eine der beliebtesten Geldanlagen. Vor allem der Schutz vor Inflation bringt viele Anleger dazu, sich für ein Investment in Edelmetalle zu entscheiden. Doch was hat es eigentlich mit der Inflation auf sich?

Was bedeutet Inflation?

Der Begriff Inflation stammt von dem lateinischen Wort inflare, was so viel wie aufblähen bedeutet. Das ist in diesem Fall auf die Geldmenge bezogen, die sich bei einer Inflation aufbläht. Bei der Inflation steigt das allgemeine Preisniveau an, was bedeutet, dass Waren teurer werden bzw. Geld seine Kaufkraft verliert. Solange die Inflationsrate nicht zu stark ansteigt, die EZB spricht von einer Rate von null bis zwei Prozent im Jahr, ist die Inflation notwendig. Für die Verbraucher ist es dann nicht erstrebenswert, Geld auf ihrem Konto zu lagern, sie geben es stattdessen lieber aus und unterstützen dadurch die gesamte Wirtschaft. Dass eine Inflation aber auch verheerende Auswirkungen haben kann, zeigt die Geschichte. In der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg verlor die Währung so sehr an Wert, dass ein Brot im Oktober 1923 5,6 Milliarden Mark gekostet hat. Genauso schädlich wie eine solche Hyperinflation ist übrigens auch die Deflation, in der das Geld immer mehr wert wird. Dann möchten die Menschen keine Investitionen mehr tätigen, da sie bereits am nächsten Tag mehr Güter für ihr Geld kaufen können. Das schädigt die Wirtschaft enorm.

Eignet sich Gold als Inflationsschutz?

Seit jeher wird Gold als Inflationsschutz und als Absicherung gegen Krisen verwendet. Das wird deutlich, wenn man bedenkt, was Gold von Geld unterscheidet. Geld ist im Prinzip lediglich ein Zahlungsversprechen mit dem ein Käufer Waren erwerben kann. Eine große Menge des vorhandenen Geldes gibt es jedoch in der Realität gar nicht. Es existiert lediglich auf dem Papier. Im Falle einer Inflation kann der Staat die Geldmenge anheben, indem er zusätzliches Geld druckt. Dadurch wird das Geld entwertet. Gold hingegen ist ein natürlicher Rohstoff, dem die Menschen selbst einen bestimmten Wert zuschreiben. In seiner langen Geschichte hat es noch nie ganz an Wert verloren und in Krisenzeiten meist sogar an Wert zugenommen. Im Falle einer Inflation würde also Gold nicht wertlos werden, sondern wahrscheinlich sogar im Preis steigen. Weil Gold als Inflationsschutz so gut geeignet ist, empfehlen Experten, von etwa zehn Prozent des persönlichen Vermögens Gold zu kaufen.